Wanderwege (Themenwege)

Die neu konzipierten Themenwege „Luchstour“, „Kästeklippentour“, „Drei-Täler-Tour“, „Rundweg Eckerstausee“ und „Teufelsstieg“ versprechen im National- und Naturpark Harz entspannte Wanderungen mit vielen außergewöhnlichen Ein- und Ausblicken in die Besonderheiten der Harzer Wälder. Hervorzuheben sind die Luchstour und die Kästeklippentour, die im Sommer 2014 vom Deutschen Wanderinstitut mit dem ,,Deutschen Wandersiegel” ausgezeichnet wurden und seitdem zu den Premiumwegen Deutschlands zählen.

Luchstour:

Streckenlänge: 16.4 km, Start: Burgberg Antoniusplatz, 44% Naturweg 53% Leicht befestigt 3% Asphalt / Beton, Zeichen: Luchskopf

Die Luchstour mit dem Luchskopf als Symbol führt durch den Nationalpark Harz. Geleitet wird man durch den Luchskopf an Holzpfählen oder auf gelben Grund auf den Wegweisern des Nationalparks. Aufgrund von Vorschriften des Nationalparks ist dieser Weg nicht so dicht markiert, wie dies bei Premiumwegen sonst üblich ist.
Wer sich den ersten steilen Anstieg ersparen möchte, kann mit der Burgberg-Seilbahn auf das Plateau schweben und folgt dem Luchs zum Antoniusplatz. Die Tour bietet einige schöne Aussichten ins nördliche Harzvorland und zum Brocken. Man kommt vorbei an einem Freigehege für Luchse, erlebt das Eckertal, schöne Wälder und ruhige Waldwiesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kästeklippentour:

Streckenlänge: 11.5 km, Start: Café Goldberg oder Sportpark an der Rennbahn, 28% Naturweg 71% Leicht befestigt 1% Asphalt / Beton, Zeichen: Alten vom Berge

Auf der Kästeklippentour mit dem Symbol des “Alten vom Berge” hat man einige Anstiege zu bewältigen, so dass man schon etwas Kondition mitbringen sollte. Etwa in der Mitte der Tour kommt an die Felsformation Kästeklippen. Durch das Gläsekental und das Schlackental geht es entlang kleiner Gebirgsbäche. Ein großer Teil des Weges führt durch Wald, so dass diese Tour auch an heißen Sommertagen gut zu gehen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei-Täler-Tour:

Streckenlänge: 16.9 km, Start: Haus der Natur im Kurpark, Zeichen: Tanne mit blauen Punkt und einer 3

Vom Wandertreff am Haus der Natur geht es über die B 4-Brücke ins Kalte Tal mit Märchenwald und Hochseilpark. Am Hochseilpark erfolgt ein kurzer Aufstieg zur Hermann-Löns-Bank am Philosophenbach. Am Bachlauf entlang geht es nach links. Das Symbol der Drei-Täler-Tour leitet Sie an der Sennhütte vorbei über die alte Rodelbahn hinauf zur Waldgaststätte Molkenhaus (donnerstags Ruhetag!). Am Hasselbach sollten Sie unbedingt die Waldschaukel ausprobieren!
Über die Molkenhauswiese erfolgt der Abstieg auf dem Braunschweiger Weg zur Ecker. Dort angekommen führt der Weg nach rechts in Richtung Eckerstausee. Auf der westlichen Seite wird am Stausee entlang gewandert, bis der Zufluss erreicht ist. Im wildromantischen Eckertal führt der schmale Weg weiter in Richtung Eckerquerung. Rund 500 m davor biegt die Drei-Täler-Tour nach rechts ab. Auf einem wahrlich steinernen Weg wird zum Ski-Denkmal aufgestiegen.
Dem Symbol folgend geht es ins Radautal. Erst auf einer Forststraße, dann auf einem schmaleren Pfad mit Liegebank und anschließend direkt am Flusslauf entlang erfolgt der Abstieg bis zum Taternbruch. Das nächste Ziel ist der Radau-Wasserfall mit der Waldgaststätte. Über die Treppe am Wasserfall wird der Weg in Richtung Bad Harzburg erreicht. Er führt parallel zur B 4. Nach der Brücke zum Großparkplatz ist bald der Philosophenbach in Sicht. Ihm wird bis zur Hermann-Löns-Bank gefolgt. Nach dem Abstieg am Hochseilpark geht es vorbei am Märchenwald und über die B 4-Brücke wieder in den Kurpark.
Achtung: Die Drei-Täler-Tour ist kein ausgewiesener Winterwanderweg!

Rundweg Eckerstausee:

Streckenlänge: 10.1 km, Start: Bushaltestelle „Abzweig Eckerstausee“ , Zeichen: Blaue Welle

Nach kurzem Abstieg in Richtung Stausee wird die Umquerung im Uhrzeigersinn empfohlen. Der Weg führt dann erst über die Staumauer, die bis zur deutschen Wiedervereinigung unpassierbar war. Die Grenze verlief nach dem 2. Weltkrieg in der Mitte des Eckerstausees. Wunderschöne Blicke auf den Stausee selbst aber auch auf den Brocken sind auf der östlichen Seite immer wieder möglich. Zahlreiche Ruhebänke laden zum Verweilen ein.

Auf der Tour bis zur Eckerquerung werden einige Biotope passiert. Nach der Eckerquerung geht es auf dem Pionierweg wieder in Richtung Stausee. Auch von der westlichen Seite sind erneut schöne Aussichten zu genießen. Ist die Zuwegung zur Staumauer wieder erreicht, führt der Weg zurück zur Bushaltestelle „Abzweig Eckerstausee“. Mit dem Bus oder zu Fuß über das Molkenhaus (donnerstags Ruhetag!) wird Bad Harzburg wieder erreicht.

Achtung: Der Rundweg Eckerstausee ist kein ausgewiesener Winterwanderweg!

Teufelsstieg:

Streckenlänge: 13,3 km, Start: Wirtshaus Burgberg in der Nähe der Seilbahn Talstation, Zeichen: weißer Teufel auf grünem Grund

Von Bad Harzburg wandert man über das Molkenhaus, dann entlang der Eckertalsperre bis zur Rangerstation Scharfenstein. Hier beginnt der steile vier Kilometer lange Abschnitt über den Kolonnenweg bis hinauf zum Brocken. Bei gutem Wetter wird die Anstrengung mit dem Ausblick über die bereits passierte Eckertalsperre und weitere Harzgipfel wie Torfhaus belohnt. Der Brocken selbst versteckt sich während dieses Anstieges hinter dem kleinen Brocken – so dass man das eigentliche Ziel erst spät in Augenschein nehmen kann. Nach rund 950 bewältigten Höhenmeter ist das Brockenplateu erreicht. 2014 wurde der Teufelsstieg um weitere 13 Kilometer nach Elend erweitert.

Daneben gibt es noch unzählige Wege für Wanderer und Spaziergänger rund um Bad Harzburg.

(ub)

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